Termine

Tag der offenen Tür im Fraunhofer IWU

23. September 2016

Karrieremesse ChemCon2016

09. November 2016, TU Chemnitz LINK

Tage der Industriekultur Chemnitz

23. bis 25. September 2016, Chemnitz LINK

Neuigkeiten

TOP 100-Auszeichnung für Heckert

Für Heckert gab es im ersten Halbjahr gleich drei Highlights: Ende Mai stellte die Marke der Schweizer Starrag Group zwei Weltneuheiten vor. Mit neuen horizontalen Bearbeitungszentren rüstet sich das Unternehmen für die Zukunft. Außerdem stellte es mit seiner Solid Rock Technologie einen Meilenstein in der Höchstpräzisionsbearbeitung vor. Nur knapp drei Wochen später konnte von dem bekannten TV-Moderator Ranga Yogeshwar in Essen die Auszeichnung als TOP 100- Unternehmen entgegengenommen werden – die wichtigste Auszeichnung für innovative Unternehmen im Mittelstand.

Der Innovationswettbewerb der compamedia GmbH aus Überlingen sucht seit 1993 Mittelständler, die als Schrittmacher Regeln brechen und alle Widrigkeiten überwinden. Laut Veranstalterist es der einzige Wettbewerb, der Innovationskraft und -erfolge von Mittelständlern wissenschaftlich bewertet. 2015 bewarben sich 366 Unternehmen. Bewertet wurden die Unternehmen wieder von Prof. Dr. Nikolaus Franke und seinem Team vom Lehrstuhl für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Sie fragten über 100 Parameter in fünf Bewertungskategorien ab: Innovationsförderndes Top-Management, Innovationsklima, Innovative Prozesse und Organisation, Innovationsmarketing / Außenorientierung und Innovationserfolg. Unter die TOP 100 kam dabei Heckert aus Chemnitz, eine Marke der Schweizer Starrag Group.

Industrie 4.0 für den Mittelstand - Neue Studie mit konkreten Ansätzen

Die Produktion intelligent zu vernetzen und dadurch Mehrwerte zu generieren – das ist das Ziel vieler Firmen. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) wissen aber oft nicht, wie sie das Thema angehen sollen. Abhilfe schafft die neue Studie »Industrie 4.0: Entwicklungsfelder für den Mittelstand« des Fraunhofer IPA. Das Werk analysiert aus technischer Sicht die Hemmnisse und Bedürfnisse von KMU, leitet Entwicklungsfelder ab und bringt sie in eine zeitliche Reihenfolge.Die meisten Studien über Industrie 4.0 sind abstrakt gehalten, wie ein Screening von 67 Ausarbeitungen im Rahmen der State-of-the-Art-Analyse ergab. »Vorrangig befassen sich die Werke mit Chancen und Risiken, Datensicherheit oder Geschäftsmodellen. Technische Handlungsempfehlungen für den Mittelstand gehen daraus aber nicht hervor«, kritisiert Felix Müller, Projektleiter am Fraunhofer IPA.

Hier liegt aber Bedarf vor, wie das aktuelle Stimmungsbild zeigt: »40 Prozent der Befragten haben angegeben, zwar von Industrie 4.0 gehört zu haben, aber noch keine Umsetzungsmaßnahmen durchzuführen. Dieser hohe Anteil legt nahe, dass sie Unterstützung benötigen«, meint Müller. Um den Firmen den systematischen Entwicklungsweg zu einer intelligenten, vernetzten Produktion aufzuzeigen, hat das Fraunhofer IPA die Studie aufgesetzt. Dabei sei Wert auf einen hohen Praxisbezug gelegt worden. Als Methode diente eine zweistufige Delphi-Befragung. Dafür haben die Experten 200 Online-Fragebogen ausgewertet, die zuvor an ca. 5000 Fachleute aus der Industrie verteilt wurden. »Anschließend haben wir mit 30 erfahrenen Experten aus Industrie und Forschung unsere Interpretationen sowie mögliche Ursachen diskutiert«, informiert Müller. Auf diese Weise wollten die Experten die wichtigsten Bedarfe des Mittelstands in Sachen Industrie 4.0 herausarbeiten und aufeinander aufbauende Entwicklungsfelder generieren.

25 Jahre Ideenfabrik in Chemnitz - Fraunhofer IWU feiert Jubiläum

Das Fraunhofer IWU widmet sich seit genau 25 Jahren der Zukunft der Produktionstechnik. Bei einem Festakt zum Jubiläum bezeichnete Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, die Gründung des Instituts als bedeutenden Schritt für die Entwicklung der Region.

Mehr als 550 Gäste haben das 25-jährige Jubiläum des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU mit einem festlichen wissenschaftlichen Symposium und einer Jubiläumsfeier am 7. Juli begangen. Bei dem Festakt im Audimax des langjährigen Forschungspartners TU Chemnitz sprach Professor Johanna Wanka und hob dabei die Bedeutung des Instituts für ganz Ostdeutschland hervor: »Als das Fraunhofer IWU vor 25 Jahren als erstes Fraunhofer-Institut in den östlichen Bundesländern gegründet wurde, war das ein wichtiges Signal, damit nicht alle aus der Region weggehen, sondern sehen: Hier entsteht Neues, hier gibt es Chancen für die Zukunft. Und es hat sich gezeigt, dass dieses Signal gehört wurde und wunderbar funktioniert hat.« Auch Barbara Ludwig, Oberbürgermeisterin  der Stadt Chemnitz, unterstrich die Bedeutung des produktionswissenschaftlichen Instituts für die Region und bezeichnete es als Glücksfall, dass das Fraunhofer IWU in Chemnitz einen Standort gefunden habe, »an dem es in kürzester Zeit zum Schwungrad für den sächsischen Werkzeugmaschinenbau avancierte.« 

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