Chemnitz.Vor elf Tagen ist er 111 Jahre alt geworden: der Titel Diplom-Ingenieur. Am 11. Oktober 1899 führte Kaiser Wilhelm II. den akademischen Grad per Erlass an den Technischen Hochschulen in Preußen ein. Doch seit Europa seine Hochschullandschaft nach anglo-amerikanischem Vorbild umpflügt und auf die akademischen Grade Bachelor und Master umstellt, ist das deutsche Markenzeichen "Dipl.-Ing." vom Aussterben bedroht. In den Ingenieursdisziplinen macht der Diplom-Studiengang bundesweit nur noch einen Bruchteil aus, wie Friedrich Albrecht, Rektor der Hochschule Zittau/Görlitz, bei einer Podiumsdiskussion vor Vertretern sächsischer Industrie-Unternehmen in Chemnitz erklärt. Nach Angaben der Hochschulrektorenkonferenz sind mit dem Sommersemester 2010 in diesem Wissenschaftszweig bereits 93,7 Prozent aller Studiengänge auf das zweistufige Bachelor- und Master-System umgestellt. Auch in Sachsen, dass als einziges Bundesland noch die Einführung neuer Diplom-Studiengänge erlaubt, sei das Diplom nicht mehr dominierend, konstatiert Albrecht: An den Unis im Freistaat gibt es demnach nur noch zwölf Prozent Diplom-Studiengänge.
In: Freie Presse (Ausgabe 23./24. Oktober 2010)
Gutes Design ermöglicht die Differenzierung zum Wettbewerber. Nicht zuletzt deshalb hatten das Kompetenzzentrum Maschinenbau, die Verbundinitiative Maschinenbau Sachsen und weitere Partner zum Praxisforum "Technisches Design im Maschinenbau" in die Käppler & Pausch GmbH nach Neukirch eingeladen. Jens Krzywinski von Zentrum für Technisches Design an der TU Dresden stellte eine Studie vor, die nachwies, dass durch gutes Design ein Unternehmen seine Produktidentität stärken und seiner technologischen Kompetenz ein Gesicht geben kann.
In: Wirtschaftsjournal (Ausgabe Mai 2010)
Keine Frage, Maschinen müssen funktionieren. Das allein reicht heutzutage allerdings nicht. "Hochwertige Funktionen müssen sich in der Form und dem Aussehen komplexer Maschinenanlagen widerspiegeln. Gutes Design beeinflusst zunehmend die Kaufentscheidung und ermöglicht so eine Differenzierung zum Wettbewerb", betont Prof. Dr. Hans J. Naumann, geschäftsführender Gesellschafter der NILES-SIMMONS Industrieanlagen GmbH und Präsident des Kompetenzzentrums Maschinenbau Chemnitz KMC e.V.
In: Maschinenmarkt 08.04.2010.
In den letzten Jahren hat sich Russland als eines der wichtigsten Exportländer fü die sächsische Wirtschaft herausgestellt. Sächsische Unternehmen finden breite Unterstützung bei der Erschließung von Absatz- und Kooperationsmöglichkeiten in Russland z.B. beim Kompetenzzentrum Maschinenbau Chemnitz/Sachsen e.V. und bei VEMAS.
In: Wirtschaftsjournal (Ausgabe April 2009).
Am 27. Februar können sich angehende Maschinen- und Anlagenbauer von 10.00 bis 11.00 Uhr auf einer Podiumsdiskussion zunächst über die „Karrierechancen in der sächsischen Industrie“ informieren. Unter anderem stehen Prof. Dr. Hans J. Naumann, geschäftsführender Gesellschafter des Chemnitzer Werkzeugmaschinenherstellers Niles-Simmons Industrieanlagen GmbH und Präsident des KMC e.V., und Dr. Stephan Kieselstein, Geschäftsführer der Kieselstein GmbH, den Studenten Rede und Antwort. Der Studententag wird gemeinsam von den sächsischen Verbundinitiativen Maschinenbau (Vemas) und Automobilzulieferer (AMZ) sowie der Leipziger Messe unter der Schirmherrschaft des Kompetenzzentrums Maschinenbau Chemnitz/Sachsen organisiert.
Auch in der Fertigungsindustrie finden RFID-gestützte Anwendungen zunehmend Verbreitung. Über Einsatzmöglichkeiten in diesem Bereich informiert am 2. Juli 2008 von 15 Uhr bis ca. 18:30 Uhr ein RFID-Workshop in Chemnitz. Die SAG eG, die Verbundinitiative Maschinenbau Sachsen (Vemas), der Nemo-Verbund "Services for Industry" und das Kompetenzzentrum Maschinenbau Chemnitz/Sachsen e.V. (KMC) laden zu diesem RFID-Infonachmittag ein.
Die Verbundinitiative Maschinenbau Sachsen (VEMAS) organisierte erstmalig in Zusammenarbeit mit der Leipziger Messe unter Schirmherrschaft des Kompetenzzentrums Maschinenbau Chemnitz / Sachsen e.V. (KMC) während der Fachmessen intec und Z in Leipzig am 29. Februar 2008 einen "Maschinenbau-Studententag".
Führende Unternehmen des Werkzeug-, Textil- und Sondermaschinenbaus der Chemnitzer Region haben sich 1998 zu einer unternehmensübergreifenden und überregionalen Kooperation zusammengefunden und das Kompetenzzentrum Maschinenbau Chemnitz / Sachsen e. V. gegründet, um die mehr als 150-jährige Maschinenbautradition in Sachsen weiterzuführen.
In: IHK-Zeitschrift; Wirtschaft in Südwestsachsen (Ausgabe April 2008).